Die Historie der EURO Kartensysteme GmbH

Die heutige EURO Kartensysteme GmbH entstand 1982 als GZS Gesellschaft für Zahlungssysteme mbH.

 

In ihr wurden damals die EUROCARD Deutschland und die DEZ Deutsche eurocheque Zentrale zusammengeführt.

 

Die ehemalige GZS agierte gleichermaßen als Issuer, Acquirer und Prozessor – also als Kartenherausgeber, Abwickler der Kartentransaktionen beim Händler sowie als Rechenzentrum und Netzbetreiber.

 

Wegen des im Technik- und Prozessing-Bereich aufkommenden Wettbewerbs wurde der gesamte Geschäftsbereich Technik/Prozessing 1997 gesellschaftsrechtlich von der GZS abgespalten und auf ein neu gegründetes, reines Prozessing-Unternehmen übertragen.

 

Um im Markt und im Wettbewerb bessere Startchancen zu haben, konnte dieses neue Unternehmen den etablierten Firmennamen GZS weiter verwenden. Die verbleibende „Stamm“-GZS firmierte sich gleichzeitig in die EURO Kartensysteme EUROCARD und eurocheque GmbH um.

 

 

2003 wurden die Weichen dann nochmals neu gestellt: Nach der Fusion von Europay International und MasterCard International wurde die Marke EUROCARD aufgegeben.

 

Im Zuge dessen wurden auch das institutsübergreifende Marketing und Sponsoring für die neue, alleinige Marke MasterCard auf MasterCard selbst bzw. den eigens zu diesem Zweck gegründeten Verein zur Förderung der Aktivitäten von MasterCard in Deutschland e.V. übertragen. 

 

Gleichzeitig wurde der gesamte Acquiring-Bereich gesellschaftsrechtlich abgespalten und in der neu entstandenen ConCardis GmbH gebündelt. Neben einer weiteren Modifikation des Firmennamens in EURO Kartensysteme GmbH wurden die Aufgabenbereiche als Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Kreditwirtschaft neu gegliedert: Lizenzmanagement, Sicherheitsmanagement und Vermarktung & Kommunikation.